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Wärmedämm-Verbundsysteme

waermedammverbund

Wärmedämm-Verbundsysteme dienen vor allem zum Wärme- und Feuchteschutz von Gebäuden. Dabei sind sie mechanischen Beanspruchungen sowie physikalischen Einflüssen ausgesetzt.

Die Wärmedämmstoffe werden auf den Außen­wänden eines Gebäudes z.B. mit Klebemörtel und/oder Dübeln befestigt. Anschließend wird eine Beschichtung aus Unterputz und eine Oberflächenschicht (z.B. Putz, keramische Bekleidung) aufgebracht, die möglichst wasserabweisend (hydrophobiert) und dennoch wasser­dampfdurchlässig (diffusionsoffen) sein sollte.

Die Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit eines Wärmedämm-Verbundsystems muss dauerhaft gewährleistet sein. Aufgrund vielfältiger Beanspruchungsarten werden Anforderun­gen aus statischer und bauphysikalischer Sicht gestellt, die über den Nutzungszeitraum eines WDVS erfüllt werden müssen.


WDVS

Beanspruchungen aus folgenden Einwirkungen sind daher nachzuweisen:

  • Eigenlast g (DIN 1055-3)
  • Hygrothermische Einwirkungen aus
    • Erstschwinden des Putzes
    • Feuchteschwankungen
    • Temperaturschwankungen
  • Winddruck und Windsog (DIN 1055-4)



Die Beurteilung von Wärmedämm-Verbundsystemen erfolgt auf Basis der europäischen Leitlinie ETAG 004.

Für das Zulassungsverfahren eines Wärmedämm-Verbundsystems oder einzelne Komponenten, wie Dübel oder Dämmstoffe, erstellen wir individuelle Versuchspläne, die mit der Zulassungsbehörde abgestimmt werden.

Die Versuchsergebnisse der Zulassungsuntersuchung werden in einem Beurteilungsbericht zusammen gefasst und bewertet, der der Zulassungsbehörde schließlich als Basis für die zu erteilenden Zulassungen dient.


Wir erstelle außerdem auch Gutachten für Zustimmungen im Einzelfall oder zur Beurteilung von Schadensfällen mit Wärmedämm-Verbundsystemen.

Kontaktieren Sie uns. Wir bieten Ihnen eine fundierte Beratung und erstellen gerne ein individuelles Angebot zu allen Leistungsbereichen.